Mettens Handballer beim Tabellenletzten – Bezirksliga-Damen setzen Punktejagd in Schleißheim fort

LogoDie mittlerweile äußerst wertvoll gewordenen Punkte gegen den Abstieg wollen die SSG-Handballer am kommenden Sonntag beim Tabellenletzten TSV 1861 Mainburg einfahren. Ebenso wichtige Punkte für einen möglichen Aufstieg wollen Mettens Bezirksliga-Damen tagszuvor dem TSV Schleißheim II (Landkreis München) abjagen. Im Zweikampf um die Liga-Spitze in der Bezirksklasse Ost stehen sich ebenfalls samstags die SSG-Herrenreserve und die HSG Bayerwald in Zwiesel gegenüber.

 

Die Saison 2025-2026 in der Oberliga der Herren im Bezirk Altbayern des Bayerischen Handballverbandes liefert momentan im Vergleich zu vorangegangenen Spielzeiten ein recht eigenartiges Bild. Der ewige Dritte SpVgg Altenerding führt die Tabelle derzeit an, gefolgt vom Aufsteiger TG Landshut II, an vierter Stelle der nächste Aufsteiger SG Moosburg und abgeschlagen an achter Stelle der Oberliga-(früher Landesliga) Nord-Absteiger SC Eching, dahinter der nächste Aufsteiger TV Eggenfelden.

Tabellenvorletzter ist die SSG Metten, die über die Jahre ein Dauer-Abonnement für das obere Mittelfeld der Liga zu haben schien. Die Rote Laterne trägt der langjährige Landesliga-Klub TSV 1861 Mainburg. Fazit bisher: Die Rotation ist in vollem Gange und von Langeweile in der BOL bisher keine Spur. All das ändert nichts an der Tatsache, dass sich die Mettener schnellstens wieder auf die Siegerstraße begeben müssen. Gelegenheit dazu bietet sich nach dem Dachauer Murks-Spiel am Sonntag in der niederbayerischen Hopfenmetropole Mainburg. In dem engen Keller-Duell gegen den SC Freising zog der TSV, der vom früheren SSG-Erfolgscoach Milan Sedivec trainiert wird, zuletzt äußerst knapp den Kürzeren.

Auf die Klosterer wartet mit Mainburg ein schwer auszurechnender Gegner, der nach eigenem Bekunden den Klassenerhalt für noch möglich hält. Cheftrainer Florian Flo Sedlmeier appellierte bereits in den Trainingseinheiten an die Seinen, kühlen Kopf zu bewahren und die taktischen Abläufe konzentriert umzusetzen. Die SSG muss vermutlich weiterhin auf den angeschlagenen Allrounder Karel Květoň verzichten. Dafür wird der jüngst sehr erfolgreich agierende Jungspund Philipp Gäck wieder ins Geschehen eingreifen können.

Für Sedlmeier, der sich nicht schonen und erneut als Spielertrainer auflaufen wird, ist ein Sieg Pflicht: „Der Erfolg gegen Freising hat uns gezeigt, dass wir verloren geglaubte Partien mit kämpferischem Einsatz, aber auch mit spielerischen Mitteln drehen können.“ Der Anschluss ans untere Mittelfeld müsse unbedingt gehalten werden. Spielbeginn in Mainburg ist am Sonntag um 18 Uhr.

Die Mettener Bezirksliga-Damen wollen hingegen die Tabellenspitze mit einem weiteren Erfolg verteidigen. Das junge Team hat sich vorgenommen, ihren zehnten Sieg in Folge verbuchen zu können. Bei der Reserve des Bezirksoberligisten TSV Schleißheim könnte das gelingen, zumal die Klosterinnen in der Vorrunde mit einem klaren 33:18-Heimsieg gepunktet hatten.

Technischer Leiter Martin „Moartl“ Blüml, der gegenwärtig als Co-Trainer aushilft, will die Schwankungsbreiten im Leistungsniveau etwas eindämmen. „Das junge Team hat enorm viel Potential und kann mit noch mehr mannschaftlicher Geschlossenheit und Konzentration jeden Gegner in der Bezirksliga schlagen.“

Damit will Blüml nicht ausschließen, dass auch das übernächste Spiel erfolgreich absolviert werden kann. Es handelt sich dabei um den absoluten Höhepunkt der Saison, da sich in der Partie auswärts bei der SpVgg Altenerding entscheidet, ob die SSG zu Höherem berufen ist, nämlich zur Rückkehr in die Bezirksoberliga.

Vorbericht aus Mainburg ...