Mettener Oberligisten mit Zuversicht nach Oberbayern zum Tabellendritten – Damen 1 bei der SG Moosburg gefordert

LogoNach der siegreichen Energieleistung gegen den SC Freising reisen Mettens Oberliga-Handballer am Sonntag mit Rückenwind zum heimstarken Tabellendritten ASV Dachau. Ebenfalls keinen Spaziergang haben die SSG-Damen als Tabellenführer der Bezirksliga in der Auswärtspartie am Samstag bei der drittplatzierten SG Moosburg vor sich. Die Herrenreserve und vier Jugendteams gestalten das Wochenendprogramm in der Mettener St.Benedikt-Sporthalle.

 

Nächstes Jahr wird die Handball-Sparte des ASV Dachau 100 Jahre alt und zählt damit zu ältesten ihrer Art in Bayern. Zum Hundertsten würden die ehrgeizigen Amperstädter gerne wieder aus der Oberliga (früher Landesliga) grüßen, die sie 2024 als Tabellenletzte verlassen mussten.

Derzeit liegt man auf Ligaplatz drei der Bezirksoberliga und lauert darauf, dass dem momentanen Liga-Primus SpVgg Altenerding samt Verfolger TG Landshut II Ausrutscher passieren. Zuletzt gelang dem Team von Trainer Quirin Westermaier ein unerwarteter Auswärtserfolg beim in dieser Saison stark aufspielenden MTV Pfaffenhofen.

Aus vielen Duellen wissen die Klosterer um die Stärken der Dachauer insbesondere in der Offensive. Anknüpfend vor allem an die Abwehrleistung, die Chefcoach Florian Flo Sedlmeiers Mannen beim letztlich souverän erkämpften Heimsieg gezeigt hatten, ist die SSG in Oberbayern durchaus für eine Überraschung gut.

Daher gibt sich Sedlmeier durchaus optimistisch: „Wenn wie gegen Freising die mannschaftliche Geschlossenheit erneut so gut funktioniert, wäre zumindest ein Pünktchen denkbar.“ Den Hexenkessel von Metten haben alle Akteure gut überstanden und reisen daher in Bestbesetzung in den nördlichen Münchner Speckgürtel. Spielbeginn in Dachau ist am Sonntag um 18 Uhr.

Ein harter Brocken wartet auf die Bezirksliga-Damen der SSG Metten. Sie müssen von der Donau an die Isar zur SG Moosburg, die sich zum Verfolger von Ligaprimus Metten und den zweitplatzierten Altenerdingerinnen gemausert haben. Nach der etwas enttäuschenden Vorstellung im Heimspiel zuletzt gegen den TSV Indersdorf will sich das Team des Cheftrainer-Gespanns Elena Joachim und Robert Kraus wieder auf die gemeinschaftliche Spielweise besinnen.

Die Geschlossenheit muss insbesondere in der Abwehr zum Tragen kommen. In den Reihen der Isarstädterinnen agiert nämlich die brandgefährliche Scharschützin Franziska Gruber, die in zehn absolvierten Spielen jeweils zehn Treffer fabriziert hatte und die Torschützenliste der Bezirksliga souverän anführt. Doch auch auf Mettener Seite befinden sich torgefährliche Damen, die für Ladehemmungen bisher nicht bekannt waren.

In diesem Zusammenhang hofft das Übungsleiter-Duo, dass die langzeitverletzte Thyra Köck, die in bisher absolvierten Partien ihre Treffsicherheit eindrucksvoll bewiesen hatte, wenigstens zeitweise zum Einsatz kommen kann. Anpfiff in Moosburg ist am Samstag um 16 Uhr. Beide Mettener Reserveteams beehren am Wochenende das heimische Publikum: Die Damen II erwarten am Sonntag ab 16 Uhr die Reserve des TV Altötting, während die SSG-Herrenreserve bereits am Samstag zu später Stund‘ um 20 Uhr Gastgeber der Partie gegen Altötting II ist.