Erstes Heimspiel-Wochenende 2026: Herren 1 hoffen auf Erfolg gegen SC Freising – Damen 1 in Siegeslaune gegen den TSV Indersdorf
LogoDie große, begeisterungsfähige Fan-Gemeinde der SSG Metten sei jetzt gefordert und möge am Samstag die Halle auf dem Klostergelände zu einem Hexenkessel machen - so die Bitte von SSG-Präse Adi Helmprecht vor allem um Unterstützung der Oberliga-Herren beim ersten Heimspiel des Jahres gegen den SC Freising. Und danach sollten alle sitzenbleiben: Ein ebenso schönes wie vermutlich ebenso erfolgreiches Damen-Match gegen den TSV Indersdorf würde folgen. Soweit die offizielle Präsidenten-Ansage.

 

Tatschlich brauchen die Mettener Oberligisten dringend die größtmögliche Unterstützung für den ersten Doppelpunkt-Gewinn im 2026er Jahr. „Gerade die letzten Spiele haben bewiesen, was für ein handballerisches Vermögen und welche Power in der jungen Truppe steckt,“ macht Vize-Präse und technischer Leiter Martin „Moartl“ Blüml klar. Und tatsächlich fehlte vor allem im vergangenen Match in Altötting zum Sieg nicht viel.

Die zentrale Frage, die man sich in Metten stellt, lautet: Wie kann im Herrenteam angesichts der Niederlagenserie aktuell die Motivation aufrecht erhalten werden, auch wenn langfristig gute Entwicklungschancen bestehen ? Noch befinde man sich am Anfang der Rückrunde, erklärt der Vize. „Wir müssen Geduld haben und Coach Sedlmeier vertrauen, der hoch engagiert gute Arbeit macht.“ Blüml möchte keinesfalls jetzt Diskussionen darüber führen, ob sich der Verein nicht doch kurzfristig um personelle Verstärkung bemühen solle. „Das ist für uns überhaupt kein Thema,“ macht der technische Leiter klar.

Von Schwankungen im Leistungsbereich verbunden mit pechschwarzen Spielverläufen kann mittlerweile auch der SC Freising ein Lied singen. Noch im alten Jahr holten sich die Domstädter eine satte 23:33-Niederlage beim TV Altötting ab und sind jetzt Tabellennachbarn der SSG. Und auch Freising hatte mit allerlei ähnlichen Widrigkeiten zu kämpfen, etwa damit, nach einer Häufung von technischen Fehlern die spielerische Linie wieder zu finden. Das kommt den Klosterern durchaus bekannt vor.

Cheftrainer Florian Flo Sedlmeier wird für die wichtige Partie, die nach seinen Worten „jetzt die letzten Körner erfordert,“ die Mannschaftsaufstellung weitgehend unverändert lassen. Und das heißt, dass wiederum der Jugend die Chance geboten wird, sich für einen möglichen Stammplatz zu empfehlen. Anpfiff in der St. Benedikt-Sporthalle ist wie immer bei Heimspielen um 17 Uhr.

Danach um 19 Uhr hoffen die Bezirksliga-Damen als Tabellenführer auf einen Heimsieg über den TSV Indersdorf aus Oberbayern und darauf, dass ebenfalls samstags der hartnäckige Verfolger SpVgg Altenerding gegen die starke HSG Straubing 2008 kein so leichtes Spiel hat. Wieder kann das Cheftrainergespann Elena Joachim und Robert Kraus auf die Formation zurückgreifen, die zuletzt auswärts gegen den SC Kirchdorf trotz einiger Anlaufschwierigkeiten zu einem klaren Erfolg gekommen war.

Vermutlich müssen die beiden Übungsleiter erneut auf die angeschlagene Torjägerin Thyra Köck verzichten. Für Vertretung ist seit einiger Zeit gesorgt: Eine ganze Reihe von Spielerinnen tragen sich immer häufiger mit Buden in Serie in die Torschützenliste ein. Neben den bereits im Damen-Team gesetzten A-Juniorinnen erweisen sich Neuzugänge wie Elena Krizanac vom TSV Ismaning und Emiliy Snebli vom TV Weingarten (Baden-Württemberg) als echte Glücksgriffe.

Gewinnen Mettens Damen diese Partie, dann untermauert das junge Team als Liga-Primus seinen Spitzenplatz mit 24:2 Punkten. Allerdings muss die SSG angesichts der Endabrechnung (das letzte Match steigt am 28.März) noch etwas mehr für das Torverhältnis tun, da Konkurrent Altenerding trotz zweiter Spiele weniger jetzt schon vorne liegt.

Während die Damen II Spielpause haben, ist die Herren-Reserve unter Trainer Andreas Hundshammer als Tabellenzweite in der Bezirksklasse Ost am Sonntag zuhause gegen die HSG Straubing 2008 gefordert. Anpfiff der Partie, in der sich insbesondere spielberechtigte A- und B-Junioren bewähren wollen, ist um 18 Uhr.