Oberliga-Herren selbstbewußt gegen TG Landshut II – Mettens Damen haben TSV Dachau 65 zu Gast

LogoZum immergrünen Duell treten Mettens Handball-Herren am Samstag um 15.30 Uhr in der Bezirkshauptstadt gegen die Bayernliga-Reserve der TG Landshut an. Ihr erstes Heimspiel der Saison absolvieren die SSG-Damen unter Covid-19-Hygienebedinungen am Sonntag. Ab17 Uhr ist der TSV Dachau 65 in der St.Benedikt-Sporthalle zu Gast.

Wieder einmal präsentiert sich die TG-Reserve als Nährboden für die Landshuter Handball-Kultur. Mit fast ausschließlich A-Junioren ist das Team bestückt, das zum Saisonauftakt den ersatzgeschwächten TV Eggenfelden in deren Halle mit 32:17 an die Wand sgepielt hatte. .Angeführt wird die „Boy-Group“, wie sie an der Isar genannt wird, von Leitwölfen wie den wurfgewaltigen Stefan Axthaler, Martin Wimmer und Dino Elezovic. Neu im Traineramt ist Erich Schmidt, der bisher die A-Jugend der TG betreut hatte. Das Heimspiel vergangenes Wochenende wurde von Gegner Wacker Burghausen wegen eines bestätigten Corona-Falles in der Umgebung eines Spielers der TG-Bayernligamannschaft abgesagt. Deshalb brennen die Dreihelmenstädter auf Fortsetzung ihres begonnenen erfolgreichen Laufs.

 
 

Mettens Cheftrainer Manuel Schwab reist mit seinen Mannen nach dem Heimerfolg gegen Eggenfelden mit einer guten Portion Selbstbewußtsein in die Herzogstadt. Gegen die Scharfschützen der Landshuter Sturmreihe kann Schwab einen wiedererstarkte Defensiv-Block aufbieten. Gleichzeitig hofft der Coach, dass die pandemiebedingt arg gelichteten Reihen durch den einen oder anderen Rückkehrer halbwegs geschlossen werden.

Ähnlich wie sein Kollege auf Landshuter Seite nutzt der Übungsleiter die gute Möglichkeit, auf hoffnungsvollen Nachwuchs aus der eigenen Talentschmiede zurückgreifen zu können. Und erneut werden in Landshut Kräfte aus der SSG-Reserve zum Einsatz kommen. „Ich bin positiv überrascht, wie gut sich neben den Jungspunden die Spieler der Zweiten eingefügt haben,“ freut sich Schwab nach dem letzten Training. Die Favoritenrolle hat dennoch die TG-Reserve inne. Man hatte vorletzte Saison als Meister der Oberliga aus personellen und finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die Landesliga verzichtet. Ohne Corona und die dadurch vorzeitig beendete letzte Saison wäre für die TG Landshut II vermutlich erneut die fünfte Liga in greifbare Nähe gerückt.

Nach ihrer respektaben Vorstellung bei der SpVgg Erdweg und zwei Pluspunkten im Rückreisegepäck steht für die Oberliga-Damen der SSG Metten das erste Heimspiel der Saison erneut gegen einen Kontrahenten aus Oberbayern an. Der TSV Dachau 65 ist diesmal Gast in der St. Benedikt-Sporthalle. Das Spiel mit Anpfiff um 17 Uhr am kommenden Sonntag steht unter den Vorzeichen der Covid-19-Hygienemaßnahmen, die der Verein für den Spielbetrieb in eigener Halle einzuhalten hat. Das bedeutet für das treue Mettener Publikum, dass erneut nur 65 Zuschauer unter strikter Beachtung der Auflagen (www.ssg-metten.de/cms/images/stories/2020-21/SSG-Hygienekonzept-Spiele.pdf) Zutritt haben.

Das Trainergespann Kerstin Scheichenzuber und Sebastian Klima kann erneut auf die in Erdweg erfolgreiche Formation zurückgreifen. Respekt vor den Dachauerinnen ist dennoch geboten, so Kerstin Scheichenzuber: „Der TSV war in der Vergangenheit immer ein unangenehmer Gegner, der uns viel abverlangt hatte.“ Erneut komme es auf die mannschaftliche Geschlossenheit und insbesondere auf die gegen die SpVgg so konzentrierte Abwehrarbeit mit einer hoffentlich aufs Neue formstarken Keeperin Vanessa Riedl an.