Wenn der Biß in der Abwehr fehlt

Man hat sich für dieses Spiel (am 28.01.2017 in Metten) viel vorgenommen. Denn Das Trainerteam der Mettener C-Juniorinnen, Martin Blüml und Elena Joachim, waren sich sicher: Wenn die Mannschaft konzentriert zu Werke geht und dabei auch noch einen guten Tag erwischt, dann wäre auch der aktuelle Tabellenführer zu schlagen.

Und schon die ersten Angriffsversuche zeigten: Bei dem zum Teil kampfbetonten Spiel musste jeder Treffer hart erarbeitet werden. Zu Beginn jedoch hatte die Mettener Defensive zu oft das Nachsehen, weil die Lücken einen Tick zu spät geschlossen wurden. Bis zum 9:10 war Metten allerdings noch auf Augenhöhe mit dem Tabellenersten. Großen Anteil daran hatte Torhüterin Letizia Freundorfer mit ihren tollen Paraden. Im Weiteren Spielverlauf aber vertändelte die SSG den ein oder anderen wichtigen Ball im Angriff. Altenerding antwortete prompt mit erfolgreichen Gegenstößen. So gingen die Mettener Mädchen mit hängenden Köpfen angesichts des 10:15 Rückstandes zurHalbzeit in die Kabine.

Zu Beginn in die 2. Hälfte änderte das Trainergespann die Spielanlage, um wieder den Anschluß zu finden. Drei Mettenerinnen wechselten ihre Positionen und tatsächlich schien zur Aufholjagd ein Ruck durch die Mannschaft, zu gehen. Allerdings glich Altenerding jeden erzielten SSG-Treffer postwendend aus, auch deshalb, weil an diesem Tag der Deckungsverband der jungen Klosterinnen nicht energisch genug dagegenhalten konnte. Zwischenzeitlich hatten die Gäste den Spielstand auf 17:24 geschraubt. Doch Metten gab sich nicht auf, kämpfte und holte mit einer Reihe schön herausgespielter Tore zum Endstand von 21:26 auf. Die Bilanz von Coach Martin Blüml: „Wenn wir uns in der Abwehr aggressiver verhalten und dem jeweiligen Nebenspieler besser ausgeholfen hätten, wäre sicher mehr drinnen gewesen.“

Es spielten: Tor:Letizia Freundorfer; Feld: Milena Sigl, Lena Kust (3 Tore), Antonia Blüml (3), Lena Holz, Paula Gäck (6), Emily Hoefer, Anna Freundorfer( 7), Lea Bock (2), Anna Hundshammer und Celina Rankl.