Damen verlieren in Burghausen 25 zu 21

 

Aus der Vergangenheit wusste man, dass Burghausen einen technisch guten und temporeichen Handball spielt. Vor allem vor der schnellen ersten und zweiten Welle war man gewarnt.

Mettens Damen konnte sich gute auf das Spiel der Hausherrinnen einstellen, so dass man anfangs eine sehr ausgeglichene Partie sah. Metten stand in der Abwehr sicher und kompakt und auch vorne ließ man den Ball gut laufen.

Ende der ersten Halbzeit riss jedoch im Angriff der Faden. Der Ball wurde nun nicht mehr durchgespielt und man versuchte immer wieder, durch weite Pässe den Außen ins Spiel zu bekommen, wobei aber ein ums andere mal der Ball nicht ankam.

 

Gut in der Phase, dass die Abwehr weiter kompakt und sicher stand, so dass Burghausen nur mit einer 12 zu 10 Führung in die Halbzeit ging.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, die Angriffe wieder länger auszuspielen und auf seine Chancen zu warten.

Dies funktionierte aber überhaupt nicht. Man agierte nun viel zu hektisch und suchte zu früh den Abschluss. Dadurch blieb man immer wieder in der Abwehr der Burghausnerinnen hängen. Diese nutzten die Schwächephase eiskalt aus und zogen innerhalb kürzester Zeit auf 22 zu 13 davon.

Aber Mettens Damen können kämpfen. Niemand gab sich auf und aus einer jetzt wieder sehr sicheren Abwehr heraus konnte man seinerseits immer wieder schnelle Tore aus der ersten und zweiten Welle heraus erzielen. 3 Minuten vor dem Ende war man beim 24 zu 21 wieder in Sichtweite.

Doch Burghausen spielte nun clever und so verlor man nach einer starken Schlussphase 25 zu 21.

 

Das Fazit aus den beiden letzten Spielen ist, dass man einfach über 60 Minuten konstanter spielen und in den kniffligen Phasen mehr kühlen Kopf bewahren muss. Dann gewinnt man in Zukunft auch solche Spiele.

Die Mannschaft zeigte aber auch, dass sie große Moral und Kampfgeist hat. Trotz großem Rückstand gab niemand im Team auf, man feuerte sich gegenseitig an und so konnte man sich immer wieder herankämpfen.

 

Es spielten: Joachim, Riedl, Venus, Kerschl, Klein, Zabun, Baumann, Stieglmeier, Kuen, Körber, Mühlgasser, Staudinger T., Achatz