Damen siegen auswärts gegen ETSV 09 Landshut!

Nach vier Niederlagen in Folge konnte die 1. Damenmannschaft in Landshut endlich wieder einen Sieg erringen. Entsprechend gross war auch die Erleichterung nach dem Spiel. Getrübt wird diese Freude allerdings aufgrund der Spielweise der Mettener. Vor allem die grosse Zahl an technischen Fehlern zeigte noch keine grosse Verbesserung gegenüber den letzten Spielen. In der Abwehr zeigten sich grosse Lücken. Grösstes Manko bleibt aber, dass die meisten Spielerinnen noch nicht in der Lage sind, unter Bedrängnis einen genauen und sicheren Pass zu spielen.

Metten begann zwar gut, vor allem Noll und Stadler konnten sich dabei auszeichen. Dann aber zogen sich die bereits genannten Fehler wie ein roter Faden durch die erste Halbzeit. Raster konnte allerdings mit ihren Toren dafür sorgen, dass Metten immer wieder ausgleichen konnte. Trotzdem musste man mit einem 12:11 Rückstand in die Halbzeitpause gehen.

 

Nach der Pause vergrösserte sich sogar noch der Rückstand auf 16:14 und man hatte das Gefühl, dass das Spiel den Mettenern schon wieder entgleitet. Einzige Spielerin in Topform war Torfrau Wenig, die mit ihren super Paraden dafür sorgte, dass sich Landshut nicht noch weiter absetzen konnte. Anscheinend angestachelt durch diese Leistung zeigten die Mettener Feldspieler jetzt nochmal grossen Kampfgeist, der positiverweise im ganzen Spiel ungebrochen war. Jetzt konnten die Mädels doch noch einige gute Akzente setzen. Tuchen war konzentrierter beim Abschluss und Stieglmeier war durchsetzungsfähiger als in den letzten Spielen. Zenger brachte mehr Sicherheit in die Abwehr. Nachdem auch noch die gefährlichste Spielerin der Landshuter sehr gut von Katrin Pledl in Manndeckung genommen wurde, war das Pulver der Landshuter verschossen. Aumeier Andrea erzielte zum Schluss noch ein entscheidendes Tor und mit einem 20:18 Sieg konnte Metten die Heimreise antreten.

 

Am Sonntag allerdings muss gegen Pfaffenhofen eine enorme Leistungssteigerung eintreten, um gegen den Tabellenersten bestehen zu können.

 

Es spielten: Wenig, Raster (5/3), Scheichenzuber (2/1), Noll (3), Aumeier (3), Tuchen (2), Stadler (2), Stieglmeier (3), Zenger, Pledl