SSG-Nachwuchs erreicht Regionalliga – Sieben Teams spielen nächste Saison in Bayern höherklassig

So erfolgreich war der Nachwuchs der SSG Metten bei den landesweiten Qualifikationsturnieren bisher noch nie: In der Saison 2026/27 sind Juniorinnen und Junioren der Klosterer einmal in der Regionalliga und dreimal in der Oberliga im Handball-Jugendbereich Bayerns vertreten. Drei weitere Teams schafften jeweils die Bezirksoberliga und die Bezirksliga. Das Dankeschön der SSG: Die Jugendlichen fahren in den Pfingstferien ins Trainingscamp Rovinji an der kroatischen Adria.

 

Nach einer bereits kräftezehrenden Saison 2025/2026 starteten sieben Jugendteams der SSG Metten noch einmal durch und waren ab Mitte April kreuz und quer im Land zu den Qualifikationsturnieren unterwegs. Gemäß dieses Auswahlverfahrens muss sich der Nachwuchs aus den knapp 500 Handballvereinen im Freistaat nach Ende jeder Saison erneut qualifizieren - je nach Leistungsstärke von der Bezirksliga bis zur Bundesliga.

Das zahlreich erschienene Mettener Publikum konnte im Verlauf der Qualifikation besten Jugendhandball aus ganz Bayern sehen. Grund: Der Bayerische Handballverband (BHV) hatte die SSG mit der Ausrichtung von sechs Turnieren bedacht. Die logistische Herausforderung (Kampfgericht, Hallenaufsicht, Verpflegung) bestanden die Ehrenamtsbrigade der SSGler mit Bravour, wie alle Beteiligten feststellten.

Besonders triumphieren konnten die B-Juniorinnen der SSG: Sie werden in der neuen Spielzeit in der Regionalliga (frühere Bayernliga) antreten. Das Team des Trainerduos Rudi Achatz und Klaus Töpl setzte sich in den zahlreichen Turnieren gegen bayerische Spitzenvereine auch aus den Ballungszentren durch und belegte in seiner Gruppe in der Endabrechnung Platz 1. Trainer Achatz begeistert: „Unglaublich, was das Team in den letzten fünf Wochen geleistet hat – mit einer Mischung aus Rückgrat, Teamgeist und der Bereitschaft, auch in engen Situationen bis zur letzten Sekunde zu kämpfen. Gratulation !“

Die A-Juniorinnen unter Trainerin Alexandra Behnke, zugleich Leiterin des weiblichen Jugendbereichs, schieden zunächst nach zwei Quali-Runden für die Regionalliga aus, sicherten sich aber in einer weiteren Runde souverän als Turniererste den Platz in der Oberliga (früher Landesliga). Ebenfalls Oberliga werden die C-Juniorinnen des Trainerinnen-Trios Antonia Blüml, Nadine Schütz (beide machen aktuell den offiziellen BHV-Trainerschein), Samira Ullinger und Anna Hundshammer in der kommenden Saison spielen. In einem packenden Finale gegen den TSV Vaterstetten (Oberbayern) platzierte sich das neu formierte Team im letzten Turnier hochverdient in der dritthöchsten Jugendliga.

Ungeschlagen holten sich die B-Junioren ihren künftigen Platz in der Oberliga des BHV, nachdem das Team des Trainer-Gespanns Alex Rümmelein und Ulrich Karmann in der Regionalliga-Quali gestartet und unglücklich ausgeschieden war. Auch bei der Qualifikation zur Oberliga verwies der Mettener Nachwuchs Teams aus dem bayerischen Großstadtbereich auf die Plätze.

Pech hatten hingegen die A-Junioren des Trainer-Gespanns Mane Schwab und Vincent Muhr. Zwar konnte sich die Mannschaft beim Kampf um einen Regionalliga-Platz vereinzelt gegen starke Gegner gerade aus Zentren des Freistaates erfolgreich durchsetzen, scheiterte dann aber größtenteils knapp in weiteren Quali-Runden, so auch für den Bereich der BHV-Oberliga. Die talentierte Truppe wird künftig in der stark besetzten Oberliga des Bezirks Altbayern antreten.

Ebenso knapp waren die C-Junioren, trainiert von Sigi Klein und Tobias Rümmelein, in der Qualifikation um einen Oberliga-Platz ausgeschieden. Das Team tritt zu Saisonbeginn im Herbst nun ebenfalls in der Bezirksoberliga an. Die 2. Mannschaft der C-Junioren unter Coach Karl-Heinz Hartberger hat die Qualifikation zur Bezirksoberliga trotz starken Einsatzes nicht überstanden. Das Team spielt in der Saison 2026/27 in der Bezirksliga.

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