SSG-Mädels erwischen beim SV München Laim keinen guten Tag
Nach schwachem Start kämpfen sich die SSG-Regionalliga-Mädels noch einmal heran – am Ende steht beim SV München Laim jedoch eine deutliche 20:28-Niederlage.

Nach der knappen Niederlage beim HT München wollten die SSG-Mädels beim SV München Laim die ersten Punkte einfahren. Doch bereits in der Anfangsphase war zu erkennen, dass es an diesem Tag schwierig werden würde.

Die SSG startete äußerst nervös in die Partie. Technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse prägten die ersten Minuten. Dazu erwischte die Torfrau der Gastgeberinnen einen starken Tag und vereitelte gleich mehrere gute Möglichkeiten der SSG.

Es dauerte knapp neun Minuten, ehe die SSG ihren ersten Treffer erzielen konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag München Laim bereits deutlich mit 6:1 in Führung.

Doch die SSG-Mädels gaben sich nicht auf und fanden zunehmend besser ins Spiel. Bis zur Halbzeit konnte der Rückstand deutlich verkürzt werden. Mit 13:9 ging es in die Kabinen. Vier Tore Rückstand – da sollte in der zweiten Hälfte durchaus noch etwas möglich sein.

Und tatsächlich erwischte die SSG nach dem Seitenwechsel einen starken Start. Innerhalb von nur fünf Minuten war die Mannschaft kurz davor, den kompletten Rückstand aufzuholen. Beim 14:13 war der Anschluss hergestellt.

In dieser Phase zeigte insbesondere Laura Gigliola, was in ihr steckt. Gleich drei Treffer von der Rechtsaußenposition erzielte sie und brachte die SSG damit wieder ganz nah an die Gastgeberinnen heran.

Doch leider blieb dieses Aufbäumen nur von kurzer Dauer. Beim möglichen 15:14-Anschlusstreffer wurde ein Tor der SSG wegen Übertritts nicht anerkannt. Statt den Rückstand weiter zu verkürzen, bekamen die Münchnerinnen wieder Oberwasser und stoppten damit den Lauf der SSG.

Zwei unnötige Abspielfehler nutzten die Gastgeberinnen eiskalt aus und erzielten zwei schnelle Tore. Damit war der kleine Hoffnungsschimmer wieder verpufft.

In der Folge lief das Spiel wieder ähnlich wie bereits in der Anfangsphase. Die SSG fand nicht mehr zu ihrer nötigen Sicherheit zurück, während München Laim die Fehler konsequent bestrafte und sich zunehmend absetzen konnte.

Am Ende mussten sich die SSG-Mädels mit 20:28 geschlagen geben.

Leider konnte die Mannschaft an diesem Tag nicht an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen. Gerade die vielen technischen Fehler und die fehlende Konsequenz im Abschluss machten es den Gastgeberinnen zu leicht.

Ein positives Wort gilt an dieser Stelle auch dem Schiedsrichtergespann aus Vaterstetten. Die beiden Unparteiischen leiteten die Partie sehr souverän und mit einer guten, klaren Linie. Gerade in einer phasenweise intensiven Partie sorgten sie für eine faire und angenehme Spielleitung.

Jetzt gilt es, das wahre Gesicht zu zeigen

Viel Zeit, über die Niederlage nachzudenken, bleibt nicht. Am kommenden Sonntag steht das erste Heimspiel der Saison an. Mit Ismaning kommt ein weiterer starker Gegner.

Dann wollen die SSG-Mädels vor heimischem Publikum zeigen, dass sie es deutlich besser können und endlich ihr wahres Gesicht zeigen.

Die Mannschaft hat in der Vorbereitung bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt. Jetzt gilt es, dieses Potenzial auch in der Regionalliga auf die Platte zu bringen.