Friedberg’s Fall 

 

Im Landesliga-Topspiel kämpft die SSG den Tabellenprimus mit 28:27 nieder         Zur Galerie

 

4 gegen 1 Tabellenführer haben es bei den Handball-Landesliga-Herren in der Halle der SSG Metten besonders schwer. Meist müssen sie die Punkte in Metten lassen. Das war auch am vergangenen Wochenende wieder der Fall. Der bisher verlustpunktfreie TSV Friedberg II unterlag vor rund 300 Zuschauern den Klosterern mit 27:28.

So einfach aber war der Sieg der Mettener nicht. Es begann zwar vielversprechend: 2:0 und 4:1. Aber dann wurde der Ball leichtfertig im Angriff verspielt. Und die Schwaben zeigten ihre absolute Stärke: schnelle Gegenangriffe. So musste Metten den Ausgleich zum 5:5 und 9:9 hinnehmen. Die SSG wehrte sich nach Kräften, konnte aber durch Zeitstrafen geschwächt nicht verhindern, dass die Gäste zur Pause mit 14:13 führten. 

 

Mettens Halbrechts Philipp Fleischmann setzte seine Wut über die Zeitstrafe in einen tollen Wurf um, der Sekunden nach Wiederbeginn das 14:14 brachte. Innerhalb von fünf Minuten fielen sechs Tore, und Metten lief weiter einem Rückstand nach. Jan Josef war es dann, der die Hausherren mit fünf Toren in Folge im Spiel hielt. Torwart Matthias Elgeti konnte sich mit einigen Glanzparaden auszeichnen, doch der Tabellenführer blieb dominierend. Mettens Abwehr agierte zwar etwas agiler, aber das Übergeben und Übernehmen klappte weiter nicht. Zehn Minuten vor Schluss drehten die Schwaben noch einmal auf, warfen zwei Tore und lagen drei Treffer in Front.

 

Totenstille in der Halle. Die SSG-Spieler zeigten aber weiter keinen Hauch von Hektik, spielten ihr Konzept, und Jirsa und Sedivec brachten Metten wieder ins Spiel zurück. Nur noch 26:27 und gerade einmal sechs Minuten. Elgeti entschärfte einen Siebenmeter, auf der anderen Seite verhinderte die Torlatte Mettens Ausgleich. Der Gleichstand blieb nach hervorragender Abwehrarbeit von Spielern und Goalie dann Rudolf Achatz vorbehalten, der mit einem seiner seit jeher so gefürchteten „Wackler“ das 27:27 erzielte. Frenetisch wurden die Klosterer nun angefeuert, in den letzten fünf Minuten doch noch in Führung zu gehen. Jubel nach dem vermeintlichen Führungstor durch Jonas Jirsa, aber nach ausgeführtem Anwurf nahmen die Unparteiischen das Tor zurück. Der Block der Mettener entschärfte den nächsten gegnerischen Angriff, Elgeti sicherte den Ball. Schnell nach vorne und dann der Pass von Josef auf Voves: 28:27 für die SSG. Die Halle stand Kopf, denn auch die letzte halbe Minute wurde schadlos überstanden. Mettens Spieler rissen jubelnd die Arme hoch, die Zuschauer waren restlos begeistert. Die SSG Metten ist nun unangefochtener Dritter in der Landesliga-Tabelle.

 

Es spielten: Tor: Hias Elgeti, Gertl Schütz; Feld: Phillip Fleischmann (4 Tore), Milan Sedivec (8/davon 4 7-Meter-Strafwürfe), Jan Josef (8), Walter Steininger, Tom Vogl, Jonas Jirsa (3), Sebastian Klima, Petr Voves (3), Rudi Achatz (1), Michael Zapf und Alexander Bachmeier (1). 

 

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4 gegen 1

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