Rekordverdächtig: SSG Metten meldet 18 Teams für die kommende Saison – B-Juniorinnen spielen Regionalliga – 1. Herren mit Verstärkung aus Böhmen


Der Hallenboden vibriert schon, die Handbälle fliegen fast von alleine und die vielen Ballkünstler der SSG Metten sind bereits im schweißtreibenden Training. Bald beginnt die Spielzeit 206/2027 und noch nie in der Vereinsgeschichte waren so viele KlosterInnen am Start. Handball boomt in Metten. 18 Teams sind gemeldet. Und: Für Spannung im künftigen Saisonverlauf ist zur Freude des treuen Anhangs bestens gesorgt.
Eines der Aushängeschilder der Mettener Handball-Kultur sind sicherlich die B-Juniorinnen, die Regionalliga spielen werden. Drei Nachwuchsteams gehen in der Oberliga an den Start. Drei weitere Mannschaften laufen gegen Ende September in Bezirksoberliga und Bezirksliga auf.

Ebenso wird mit Spannung erwartet, wie sich die 1.Damen nach ihrem Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga schlagen werden. Lediglich eine Bezirksliga-Saison musste das junge Team absolvieren und verpasste dabei um Haaresbreite die Meisterschaft im Duell gegen den Erzrivalen SpVgg Altenerding. Trainer Robert Kraus und technischer Leiter Martin Moartl Blüml sind zuversichtlich, dass der Ligaverbleib zu schaffen ist. „Das Team bleibt unverändert und glücklicherweise hat Stammspielerin Tyra Köck ihre Langzeitverletzung auskuriert“, vermeldet Blüml.

 

Als Manager des SSG-Spielbetriebs hat Blüml selbstverständlich auch die Entwicklung im Kader der 1.Herrenmannschaft fest im Blick. Das Team von Cheftrainer Florian Flo Sedlmeier musste nach einer verkorksten Saison bekanntlich den Gang in die Bezirksliga antreten. Moartl Blüml ist zuversichtlich: „Wir können uns wieder einmal auf unsere gute Nachwuchsarbeit verlassen und den Kader mit vielversprechenden Talenten aus der Jugend zukunftssicher machen.“

Außerdem haben Trainer und technischer Leiter nach dem Rücktritt von Jan „Honza“ Matoušik zum Ende der vergangenen Saison wieder einmal Kontakte nach Pilsen geknüpft und die Verpflichtung eines böhmischen Spielers vorbereitet, der bereits in Metten mittrainiert. Dieser Akteur wird zusammen mit dem treuen Karel Květoň in der Spielzeit 2026/2027 erneut Mettens „böhmische Achse“ bilden.

Und dann herrscht unter den Handballfans im Deggendorfer Land jetzt schon freudige Unruhe: In der kommenden Bezirksliga-Spielzeit ist nämlich wieder Lokal-Derbyzeit angesagt. Bereits im zweiten Match der Saison treffen die Klosterer am 26. September in der Comenius-Sporthalle in der Kreisstadt auf den HC Deggendorf. Das mit Sicherheit spannungsgeladene Derby war möglich geworden, weil der HC als Meister der vergangenen Bezirksliga-Saison auf den Aufstieg in die Bezirksoberliga verzichtet hatte.

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