SSG Metten ehrt vier vorbildliche Sportler - Jan Matoušik, Mane Schwab, Maxi Bürger und Matthies Elgeti beenden ihre Karrieren

Vor großer Kulisse verabschiedete SSG-Präsident Adi beim Finale der Saison 2025/ 2026 Helmprecht mit bewegenden Worten vier verdiente und langjährige Spieler der 1. Herren-Mannschaft. So wird Jan Matoušik, ehemals tschechischer Jugend-Nationalspieler, nach vielen Jahren bei Vereinen in Deutschland und zuletzt vier Jahre bei der SSG Metten seine Karriere beenden. Der von allen „Honza“ genannte sympathische Böhme beendet seine Karriere, wie er seiner Frau Veronika und seiner kleinen Tochter Ines und seinem Vater (alle in der St. Benedikt-Sporthalle anwesend) jetzt in Metten versprochen hatte. Laut Helmprecht sei Honza ein Vorbild für Teamgeist, Fairness und Leistungsbereitschaft.

 

Auch Manuel Schwab hat nun sein letztes Spiel bestritten (dabei nach 46 Sekunden den ersten Treffer der Partie erzielt) und wird nach einer langer und erfolgreicher Karriere im Team der Mettener (Bayernliga, Landesliga, Bezirksoberliga und auch Bezirksliga) nun etwas kürzer treten. Mane steht dem Verein nach wie vor als sehr erfolgreicher Jugendtrainer zur Verfügung und ist weithin berühmt für sein kerniges Training und seine außergewöhnlich gewinnbringenden Teambuilding-Maßnahmen.

Als jüngster Torwart der Ersten hat Max Bürger vor seinem vorläufigen Ende seiner Keeper-Karriere am vergangenen Samstag nochmals seine Qualitäten als Chancen-Killer demonstriert. Max zählt zu den Torwart-Begabungen, die bei der SSG Metten immer wieder hervorgebracht werden. Jetzt soll erst einmal Schluss sein mit dem 7-Meter-Töten. Maxi Bürger wird nun seine Berufs- und Studienausbildung fest in Händen halten.

Da wischten sich am Samstag bei der Verabschiedung manche Handball-Fans verstohlen Tränen aus den Augen. Matthies Elgeti, genannt „Uwe“, hatte immer wieder versucht, seine schwere Knieverletzung endlich auszukurieren und erneut als genialer Regisseur des Mettener Handball-Spiels seiner Mannschaft die Siegesrichtung zu weisen. In der jetzt zurückliegenden Saison fehlte er, der eine unvergleichliche Pass- und Wurfpräzision draufhatte, an allen Ecken und Enden. Ihm, dem die Eltern den Handball in die Wiege gelegt hatten, dessen Vater als ebenso genialer Torhüter den Sohn – zurecht - gerne noch ein wenig weiter oben in der Handball-Welt hätte sehen wollen, ihm, dem „Uwe“, blieb jetzt nur noch der Abschied vom Handball, nicht aber von der SSG-Familie. Da ist und bleibt er zuhause.