Vom Wert der Arbeit
LogoSo viel ist in der jetzt 47-jährigen Geschichte der Schulsportgemeinschaft SSG Metten im Verlauf einer Saison wie der jetzt zu Ende Gehenden selten passiert. Viele Anhänger unseres Vereins werden den bevorstehenden Abstieg unserer 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga bedauern oder gar betrauern.

 

Doch es ist Optimismus angesagt: Dieses Team unter Führung von Chefcoach Flo Sedlmeier hat phasenweise sehr wohl gezeigt, wozu es handballerisch fähig ist. Erinnert sei nur an den hervorragend herausgespielten Sieg über den zeitweiligen Tabellenführer SpVgg Altenerding. Kenner sind sich einig: Dieser Mannschaft aus einer Mischung junger gieriger und erfahrener führungsstarker Handballer gehört die Zukunft.

Gleiches gilt für die 1. Damen, die in nur einer Saison den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga schafften. Dass die Herren II nicht in die Bezirksliga aufsteigen können, ist verkraftbares Pech.

Diese Mannschaft wie auch die Damen-Reserve und die genannten ersten Garnituren sind das Ergebnis einer vorzüglichen und hochprofessionellen Nachwuchspflege, die bayernweit vorbildlich ist und auch in dieser Saison wieder Meister- und Vizemeister-Titel eingefahren hat (siehe nebenstehende Jugendbilanz) -und das in einem 4.000-Seelen-Dorf mit nicht gerade üppigem Einzugsgebiet.

Wie kommt so etwas Einmaliges zustande ? Präse Adi Helmprecht und seine Vorstandschaft nennen als Vorbild das Werk der SSG-Gründer, an ihrer Spitze der nimmermüde Pädagoge Georg Noll und der selige Pater Eberhard Lorenz. Deren Erbe haben ihre gelehrigen SchülerInnen zusammen mit engagierten Eltern in der Jugendarbeit weitergeführt.

Der Wert dieser Arbeit geht weit über den Handballsport hinaus. Das ist der schier unschätzbare Dienst an der Gesellschaft, wo man sorgsam und würdevoll miteinander umgeht. Fazit: So bleibt die SSG auch im sozialen Umfeld am Ball, ist ein Schutzraum gegen Hass und Böswilligkeit und bleibt eine vorbildliche Klosterer-Familie für alle, die guten Willens sind.



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