Für die weibliche E-Jugend des SSG Metten stand beim Turnier des ASV Cham das erste Kräftemessen der neuen Saison auf dem Programm. Hier warteten mit dem TV Wackersdorf und dem Gastgeber ASV Cham zwei Herausforderungen auf die jungen Handballerinnen. Auch wenn am Ende zwei Niederlagen zu Buche standen, konnten die Mettner Mädchen wertvolle Erfahrungen sammeln.

Im ersten Spiel gegen den TV Wackersdorf war den Mettnerinnen die Nervosität deutlich anzumerken. Für sieben Spielerinnen war es das erste Spiel auf dem großen Handballfeld, nachdem sie nur das Kleinfeld bei den Minis kannten. Auch die fünf bereits erfahreneren Spielerinnen mussten sich erst noch in ihren neuen Rollen zurechtfinden. So schlichen sich zu Beginn viele Fehlpässe ein, und auch die Torwürfe fanden nur selten ihr Ziel. Das Zusammenspiel war noch von Unsicherheiten geprägt, sodass die Partie leider verloren ging, was aber durchaus nicht hätte sein müssen.

Im zweiten Spiel wartete mit dem ASV Cham ein starker Gegner. Die Gastgeberinnnen waren den Mettner Mädchen über die gesamte Spielzeit überlegen, was hauptsächlich an einer Cham-Spielerin lag, die den Großteil der gegnerischen Treffer über Gegenstöße erzielte. Aber auch trotz der bereits hohen Tordifferenz behielt die Chamer Trainerin ihre Aufstellung bei, so dass für die Mettnerinnen kein richtiges Spiel zustande kam. Im Angriff wurde so gut es ging gekämpft, aber leider fehlte häufig der nötige Zug zum Tor. Dadurch konnten viele Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Trotz der beiden Niederlagen gab es am ersten Turniertag durchaus Positives: Alle 12 Mädchen kamen zum Einsatz und konnten wichtige Spielpraxis sammeln. Gerade mit Blick auf die neuen Spielerinnen, die erstmals auf dem großen Feld unterwegs waren, war das Turnier eine wertvolle Gelegenheit, sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen und als Mannschaft zusammenzuwachsen. Für das erste gemeinsame Zusammenspiel kann das Team und ihre zwei Trainerinnen durchaus zufrieden sein.