Weibliche D-Jugend zeigt großen Einsatz beim Turnier in Regensburg
Die Ausgangslage für das Turnier in Regensburg war alles andere als optimal: Nach zwei kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfällen stand plötzlich keine etatmäßige Torhüterin mehr zur Verfügung. Zudem waren insgesamt nur acht Mädels am Start. Die Lücke zwischen den Pfosten füllten mehr oder weniger freiwillig Theresa (1 Halbzeit) und vor allem Anna (3 Halbzeiten) – und beide machten ihre Sache wirklich super!
Erfolgreicher Auftakt gegen den ESV Regensburg
Im ersten Spiel wartete der ESV Regensburg auf unsere Mädels. Nach einem frühen 0:1-Rückstand fanden die SSG-Spielerinnen immer besser ins Spiel und drehten die Partie. Vor allem angetrieben von Ronja und Sophia wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut, sodass es zur Halbzeit bereits 9:4 für unsere Mannschaft stand.
Auch nach der Pause ließen die Mädels nicht nach. Trotz der dünnen Personaldecke wurde weiter konzentriert gespielt und der Vorsprung souverän verteidigt. Am Ende stand ein überzeugender 20:11-Sieg auf der Anzeigetafel.
Deutliche Steigerung gegen Mintraching/Neutraubling
Im zweiten Spiel ging es gegen Mintraching/Neutraubling. Bereits beim Turnier in der Vorwoche war man auf diese Mannschaft getroffen und hatte dort mit 13:22 eine etwas zu deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Diesmal wussten die SSG-Mädels deutlich besser um die Stärken der Gegnerinnen und gingen entsprechend konzentriert in die Partie.
Der Beginn verlief sehr ausgeglichen – nach fünf Minuten stand es 2:2. Dann musste Emma nach einer couragierten Abwehraktion verletzt zunächst auf der Bank Platz nehmen. Die Trainer Marc und Aline mussten daraufhin umstellen, was kurzzeitig für Verwirrung und Unsicherheit in den eigenen Reihen sorgte. Mintraching nutzte diese Phase geschickt aus und konnte sich etwas absetzen.
Anschließend fanden unsere Mädels wieder besser ins Spiel und die Partie verlief erneut weitgehend ausgeglichen. Im weiteren Verlauf machte sich allerdings der Kräfteverschleiß bemerkbar. Mit lediglich acht Spielerinnen und damit kaum vorhandenen Wechselmöglichkeiten gingen zunehmend die Kräfte aus.
Am Ende musste sich die SSG mit 10:16 geschlagen geben. Das Ergebnis bzw. der Spielverlauf war dennoch ein großer Schritt nach vorne und zeigte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche – insbesondere wenn man die schwierigen personellen Voraussetzungen berücksichtigt.
Starke Abwehr und großer Zusammenhalt
Besonders erfreulich war bei diesem Turnier, wie viel stärker die Mannschaft sowohl im Angriff als auch – und vor allem – in der Abwehr auftrat. Die Mädels kämpften füreinander und ließen sich auch von den schwierigen Umständen nicht unterkriegen.
Gerade die Spielerinnen im Rückraum halfen sich ein ums andere Mal gegenseitig aus und konnten gemeinsam immer wieder die stärksten Gegnerinnen einbremsen. Dieser Einsatz und der große Zusammenhalt waren sicherlich ein Schlüssel zum erfolgreichen Turnier.
Am Ende bleibt vor allem eines: eine tolle Mannschaftsleistung, viel Kampfgeist und die Erkenntnis, dass sich die Mädels auch unter schwierigen Bedingungen weiterentwickeln und als Team immer besser zusammenfinden. Darauf lässt sich definitiv aufbauen!