Weibliche B-Jugend mit großem Kampf in Würzburg
Vergangenen Sonntag machte sich unsere weibliche B-Jugend auf die weite Reise nach Würzburg zum Auswärtsspiel gegen Pleichach. 290 Kilometer Anfahrt – allein das zeigte bereits, was für ein langer Handballtag vor unseren Mädels lag.

Kurz vor Spielbeginn dann die überraschende Nachricht: Harzverbot! Obwohl in der Halle kein entsprechendes Verbot ausgewiesen war und wir uns im Training darauf eingestellt hatten, wurde uns die Nutzung kurzfristig untersagt. Dennoch ließen sich unsere Spielerinnen davon zunächst nicht beeindrucken.

Wir kamen gut in die Partie, agierten konzentriert und selbstbewusst. Die Führung wechselte ständig – kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Besonders erfreulich: Unsere Außenspielerinnen wurden immer wieder gut freigespielt und verwandelten ihre Chancen sicher.

Wie so oft in dieser Saison bereitete uns jedoch der erste Siebenmeter Probleme. Statt des möglichen 8:8 mussten wir im Gegenzug das 9:7 für die Gastgeberinnen hinnehmen. Ab diesem Zeitpunkt glitt uns das Spiel zunehmend aus den Händen. Wir agierten etwas mutlos, was die Pleichacher Mädels konsequent nutzten und ihren Vorsprung auf fünf Tore ausbauten. So ging es mit einem 17:12-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten unsere Mädels Moral. Wir kamen gut aus der Kabine, spielten wieder mutiger nach vorne und verkürzten zwischenzeitlich auf drei Tore. Doch etwas Pech im Abschluss sowie kleine „Schlafmützigkeiten“ beim Rückzug in die Abwehr verhinderten eine weitere Aufholjagd. Am Ende stand eine 36:29-Niederlage auf der Anzeigetafel.

In der Defensive fehlte diesmal die Stabilität, die uns noch eine Woche zuvor ausgezeichnet hatte. Besonders auf den Halbpositionen ließen wir die Angreiferinnen zu nah an den Kreis kommen und machten es dem Gegner dadurch zu leicht.

Fazit: Es wäre an diesem Tag durchaus mehr möglich gewesen. Doch wir konnten unsere beste Leistung nicht konstant abrufen und mussten uns letztlich geschlagen geben.

Am kommenden Samstag bietet sich jedoch direkt die nächste Chance: Der Tabellennachbar aus Forchheim ist zu Gast bei uns in Metten. Vor heimischem Publikum wollen unsere Mädels wieder ihr wahres Gesicht zeigen und die Punkte in eigener Halle behalten.

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