Weibliche A-Jugend der SSG Metten feiert als Turniersieger den Einzug in die Oberliga!

Am vergangenen Samstag (16.05.) belohnte sich die weibliche A-Jugend in der dritten Qualifikationsrunde für drei harte Qualirunden und machte den verdienten Sprung in die Handball-Oberliga perfekt.

Nachdem es in der zweiten Qualirunde (Regionalliga) für die Mettner nicht so gut lief, präsentierte sich das Team diesmal wie ausgewechselt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Disziplin und großem Kampfgeist sicherten sich die Mettnerinnen den Turniersieg.



Spiel 1: SSG Metten gegen den SV München Laim II (27:17)
Im ersten Spiel ließen die Mädels von der ersten Minute an keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Spielfeld als Sieger verlassen würde.
Das Geheimnis des Spiels war die überaus starke Abwehrleistung. Die Fehler aus der zweiten Qualirunde wurden komplett abgestellt.
Der SV München Laim II trat zwar nicht in seiner gewohnten Stärke an, doch das lag auch am druckvollen Spiel unserer SSG. Die Mädels nutzten die Schwächen des Gegners eiskalt aus, bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und fuhren am Ende einen völlig ungefährdeten 27:17-Kantersieg ein.


Spiel 2: Temporeicher Schlagabtausch gegen den TSV Gilching (28:24)
Das zweite Match versprach noch einmal Hochspannung. Der TSV Gilching reiste mit schmalem Kader an – ohne eine einzige Auswechselspielerin auf der Bank versuchten sie, über die gesamte Spielzeit dagegenzuhalten. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff entwickelte sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Mettner Mädels behielten die Nerven und schafften es, sich entscheidend mit drei Toren abzusetzen. In einer durchweg temporeichen Partie bewies die SSG den längeren Atem. Trotz des unermüdlichen Kampfes der sieben Gilchingerinnen behielt Metten spielerisch und kräftemäßig immer die Oberhand und brachte den 28:24-Erfolg sicher nach Hause.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff kannte keine Grenzen: OBERLIGA, WIR KOMMEN!

Abschiede im Team
Wo so viel Freude herrscht, gibt es an diesem Tag leider auch zwei kleine, traurige Momente zu verkünden.
Finja Bielmeier beendet „erstmal“ verletzungsbedingt ihre Karriere. „Ganz geb ich hier die Hoffnung nicht auf! Finja du warst immer ein entscheidender Faktor für die Mannschaft, egal ob auf oder neben dem Spielfeld!“
und
für Franziska Stadler steht ein großes Abenteuer bevor: Sie verabschiedet sich in diesem Jahr als Au-Pair nach Kanada. „Hier wünsche ich dir, liebe Franzi, mit einem lachenden und einem weinenden Auge alles erdenklich Gute auf deinem weiteren Weg!
Du wirst mir und der ganzen Mannschaft fehlen, aber vergiss nicht: Alle Wege führen nach Metten!“