SSG bezwingt die HSG Freising mit 30 zu 27 (11:12)


Gegen die spielstarken Gäste aus Freising musste bei der SSG eigentlich alles funktionieren, um mithalten zu können. Zwar fiel Patrick Sigl zusätzlich krankheitsgeschwächt aus, dafür konnte Manuel Schwab wieder mitwirken. Nach seinem Ausgleich zum 1:1 musste man schon befürchten, dass die Schulter doch nicht halten würde, doch er biss auf die Zähne und hielt bis zum Ende durch. Dennoch gehörte die Anfangsphase den Gästen, die im Angriff sehr variabel kombinierten und schon nach knapp vier Minuten auf 1:3 stellten. Zwar gelang Pavel Schut und Jakub Rezabek postwendend der Ausgleich, aber die HSG blieb tonangebend und stellte beim 4:7 erstmals auf eine drei-Tore Differenz. Nach dem abermaligen Anschluss durch Schwab und Rezabek und dem erneuten Rückstand zum 6:9, lief es nach einer Auszeit bei der SSG vor allem in der Deckung besser. Auch im Angriff verstand man es nun besser, das Spiel in die Breite zu ziehen. Rezabek mit Doppelpack und Daniel Beyersdorfer schafften den Ausgleich zum 9:9. In der Euphorie des Aufschwungs unterliefen der SSG leider zwei schmerzliche Fehler, die die Gäste zu nutzen wussten. Dennoch hielt man bis zum Halbzeitstand von 11:12 den Anschluss.


Gleich nach dem Wechsel gelang dem erneut bärenstarken Rezabek der Ausgleich. Zwar konnten die Gäste in der 33. Minute nochmals auf 12:14 erhöhen, doch die vom überragenden Gregory Noga dirigierte Deckung lief fortan zu Höchstform auf. Flocky Sedlmeier sorgte in der 36. Minute für die erste Führung zum 15:14. Bis zum 17:17 konnten die Gäste noch jeweils ausgleichen, doch aufgrund der starken Defensive konnte man sich nun zunehmend Bälle erobern und per Gegenstoß verwandeln. Die nächsten drei Treffer des SSG Kontos gingen an den unermüdlichen Pavel Schut, der für die erste zwei-Tore-Führung sorgte und das Publikum weiter anheizte. Bis zur 42. Minute und dem 20:19 konnten die Gäste den Anschluss halten, weil die SSG mehrfach freistehend vergab. Bemerkenswert, wie die Truppe dies wegsteckte, denn als die SSG mit einem 6-Tore-Lauf, mit fünf verschiedenen Torschützen, beim 26:19 in der 52. Minute für die Vorentscheidung sorgte, bebte die Klosterhalle. Gregory Noga erhöhte zwischenzeitlich sogar auf 30:21. Letztlich konnte man in dieser hochklassigen BOL-Partie einen 30:23 Erfolg verbuchen.

 

Kompliment an die Mannschaft, die Teamwork in höchstem Maße demonstrierte, auch in brenzligen Situationen kühlen Kopf bewahrte und enorme Einsatzbereitschaft bewies.
Aber eins ist gewiss: Nur mit einer ähnlichen Vorstellung kann man auch am kommenden Samstag gegen den HC Deggendorf bestehen.

Es spielten: Foltyn, Zauner, Zisler (3), Schut (6), Rezabek (12/4), Beyersdorfer (3), Friedrich (1), Sedlmeier (2), Datzmann, Lehner, Noga (1) und Schwab (2)

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