SSG-Herren beim TuS Pfarrkirchen – Oberliga-Damen ebenfalls an der Rott - Letzte Partie der Damen-Reserve

Nach einer Saison halb im Lazarett und halb auf dem Parkett geht es im letzten Spiel beim TuS Pfarrkirchen „nicht um die goldene Ananas“, so Mettens Chefanweiser Walter Steininger, sondern um die finale Beweisführung zum Thema „Durchhaltevermögen“. Vom einem letztendlich hervorragenden vierten Ligaplatz aus bestreiten die Klosterer am Samstag das Niederbayern-Derby gegen die Rottaler. Tagsdrauf schließen die Damen ebenfalls in Pfarrkirchen um 16.30 Uhr ihre Oberliga-Saison ab, ebenso die Mettener Damen-Reserve im Bezirksklassen-Auswärtsspiel gegen den TSV Taufkirchen/ Vils um 17 Uhr.

Erleichtertes Aufatmen bei den Oberliga-Handballern der SSG Metten: Die mit dem Pfarrkirchen-Spiel zu Ende gehende Sasion erinnerte die Klosterer zeitweise an die „schwarze Saison“2016/2016, die aufgrund einer bis dahin nie gekannten Verletzungsserie mit dem Abstieg in die Bezirksliga endete. Doch beim Wiederaufstieg 2017 hatten technischer Leiter Martin Blüml und Cheftrainer Walter Steininger bereits vorgebaut. Die Klosterer starteten diesmal mit einem breiteteren Kader in die Saison. Im Verlauf der Spielzeit kam dann in einigen Schlüssel-Spielen auch mal das Glück des Tüchtigen dazu.

 

Und jetzt treibt ein ordentlicher Rückenwind die Steininger-Truppe zum prestigeträchtigen Niederbayern-Derby nach Pfarrkirchen. Da ist der deutliche Triumph zuletzt über Meister und Aufsteiger SpVgg Altenerding, der in manchen Spielphasen vom Tabellenvierten seine Grenzen aufgezeigt bekam. Und es geht um Zbynek Karasek. Dem Regisseur, dessen Abschied alle in Metten mitgenommen hatte, will man dieses letzte Spiel widmen, ob man nun gewinnt oder nicht. Und nicht zuletzt wollen die Klosterer die rabenschwarze Serie von sechs erfolglosen Partien gegen den TuS beenden.Coach Steininger muss auf Rückraum-Filigranakteur Matthies Elgeti (verletzt) und auf Spielmacher Florian Sedlmeier (verhindert) verzichten und hofft, dass der angeschlagene Michi Zisler in der Rottaler Kreisstadt wieder über die volle 60-Minuten-Distanz eingreifen kann. .

Gastgeber Pfarrkirchen kann personell ebenfalls nicht aus dem Vollen schöpfen. Der stets torhungrige Thomas Bauer, der zusammen mit Spielertrainer Jens Tartler die erfolgreichste Torfabrik im altbayerischen Handball-Bezirk betreibt, ist ebenso angeschlagen wie der brandgefährliche Kreisläufer Rico Kober, der von der Statur her an das legendäre kubanisch-spanische Handball-Ungeheuer Rolando Urios erinnert. Dennoch erwartet der recht begeisterungsfähige Anhang, dass die Rot-Weißen zum Ende der Spielzeit die ersehnten 20-Punktemarke erreichen, nachdem man am Grünen Tisch zwei Zähler aus dem Nachholspiel gegen den TSV Indersdorf zum derzeitigen 18:24-Punktestand einheimsen konnte.

Einen Tag später gastieren Mettens Oberliga-Damen zum Saisonabschluß in der Kreisstadt an der Rott. Das Team von Cheftrainer Klaus Töpl hat eine durchwachsene Saison gespielt, bewies aber nach dem jüngsten Erfolg über Altenerding, dass der 5. Tabellanplatz in der Endabrechnung absolut in Ordnung geht. Die Mettener Damen wollen an den 23:15-Vorrundenerfolg über die Pfarrkirchnerinnen anknüpfen und treten zum Abschluß nahezu in Bestbesetzung an. Den Schlußpunkt in der Mettener Handball-Saison 2017/2018 setzt das 2.Damenteam ebenfalls auswärts. Am Samstag heißt der Gegner in der Bezirksklassen-Partie TSV Taufkirchen/ Vils. Anpfiff ist um 17 Uhr.

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