SSG Metten trennt sich vom TSV Indersdorf mit 23:23 (11:9)

Das Nachholspiel wurde zu ungewohntem Zeitpunkt, Freitag 20.30 Uhr, angepfiffen. Da es die SSG zu diesem Termin gewohnt ist das Abschlusstraining abzuhalten, war die Umstellung nicht allzu groß. Dennoch war der äußere Rahmen mit deutlich weniger Zuschauern etwas ungewohnt.

Paul Zauner kam wegen der beruflichen Absage Petr Foltyn zu seinem Start-Debut und war von Beginn an im Brennpunkt des Geschehens. Vier der ersten sechs Versuche konnte er vereiteln, darunter auch einen Strafwurf. Weil die SSG ebenfalls von der Linie scheiterte, gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Nach dem Ausgleich durch Michi Zisler drückte vor allem Flocky Sedlmeier auf die zweite Welle, was der SSG nach sieben Minuten eine 3:1 Führung einbrachte. In dieser Phase stand die Abwehr der SSG sattelfest, sodass man nach 11 Minuten schon auf 5:1 erhöhen konnte. Die Gäste, ohne Wechselspieler angereist, fanden nun besser in die Begegnung, außerdem fehlte es der SSG aus dem Positionsangriff an Durchschlagskraft. So holte der TSV Tor um Tor auf und kam in der 27. Minute zum Ausgleich von 7:7. Obwohl die SSG zwei Bälle förmlich verschenkte, konnte man nochmals zulegen und wiederum auf 10:7 erhöhen und letztlich noch ein 11:9 mit in die Pause nehmen.

 

Nach dem Wechsel waren die Gäste gleich wieder auf der Höhe und glichen schon in der 32. Minute zum 11:11 aus. Mit seinem Dreierpack zum 15:13 brachte David Huml die SSG wieder in die Spur, zudem konnte Alex Liebmann zwei hochkarätige Möglichkeiten der Gäste entschärfen. Nach dem 16:14 waren aber wieder die Gäste am Drücker. Trotz ihres personellen Engpasses spielten sie konstant druckvoll und drehten den Spielstand in der 44. Minute zum 16:18. Nach dem abermaligen Ausgleich legte der TSV erneut das 19:21 vor, aber die SSG verstand es zu kontern und in der 55. Minute mit dem Treffer durch Daniel Beyersdorfer wieder in Führung zu gehen. Mit dem 23:21 durch David Huml schien die SSG wie der sichere Sieger, doch Indersdorf gab sich nicht auf, schaffte den erneuten Ausgleich und hatte in den letzten Sekunden sogar noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch Paul Zauner parierte den verdeckten Hüftwurf und konnte somit den Punkt sichern.

Es spielten: Zauner, Liebmann, Klein, Huml (5), Würdinger, Zisler (1), Schut (1), Beyersdorfer (2), Friedrich (9), Sedlmeier (3), Noga und Schwab (2)