SSG verliert gegen den TV Altötting mit 17:25 (10:11)

LogoZum Jahresabschluss musste man auf die verhinderten Petr Foltyn und Alex Liebmann, sowie auf die verletzten Pavel Schut, Basti Klima, Manuel Schwab und Jonas Jirsa verzichten. Routinier und Handballgott Gerhard Schütz stellte sich glücklicherweise als Ersatz zur Verfügung.

Trotz dieses Handicaps der vielen Ausfälle hielt man gegen die favorisierten Gäste gut mit. Dies war auch Verdienst von Torhüter Paul Zauner, der sein Debut in der Startformation feierte und sein großes Talent mit spektakulären Paraden aufzeigen konnte. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 nach fünf Minuten lag man beim 3:2 durch einen tollen Rückraumtreffer durch David Huml erstmals mit 3:2 vorne. In der Folge machte sich das Fehlen des Abwehrstrategen Jonas Jirsa bemerkbar, da man gegen den starken Rückraum der Gäste um Simon Antwerpen und Stefan Baaken mehrfach das Nachsehen hatte. Nach 17 Minuten lag man beim 6:8 erstmals mit zwei Treffern zurück, fand aber dann durch die Einwechslung von Gregory Noga in der Deckung zu mehr Stabilität. Leider ließ man im Angriff mehrere Großchancen von den Außenpositionen ungenutzt, sodass die Gäste bis zur Halbzeit einen knappen 10:11 Vorsprung behaupten konnten.

Nach dem Seitenwechsel konnte Zbynek Karasek in der 32. Minute zwar zum 11:11 ausgleichen, jedoch fiel man bis zur 40. Minute auf 12:15 zurück, weil man in dieser Phase gleich dreimal mit Strafwürfen am starken Gästetorhüter scheiterte. Nach dem weiteren Rückschlag zum 12:16 und einer Zeitstrafe gegen die SSG schien die Partie entschieden, doch ausgerechnet in dieser prekären Situation kam die SSG nochmals auf. Zauner parierte mehrfach prächtig, Flo Sedlmeier und Michi Zisler verkürzten auf 14:16 und brachten somit den ohnehin lautstarken Anhang noch weiter in Stimmung. Leider ließ man sich in der Folge zu häufig aus der Defensive locken, was die Gäste mehrfach mit guten Kreisanspielen quittierten. Auch im Angriff fehlte es den Mettenern nun mehr und mehr an Durchschlagskraft, scheiterte an der stabilen Gästedeckung oder am Gebälk. So konnte Altötting nach dem 15:17 den Spielstand in den verbleibenden 10 Schlussminuten auf 17:25 schrauben und einen verdienten Erfolg einfahren

Es muss aber auch einmal erlaubt sein ein Wort über die Unparteiischen zu verlieren, die von Anfang an keine Linie hatten und vergleichbare Situationen unterschiedlich auslegten. Dies wurde auch von den Altöttinger Akteuren und Verantwortlichen so bestätigt.

Dies soll abllerdings nicht als Ausrede zählen, denn mit einer konsequenteren Chancenverwertung wäre man durchaus in der Lage gewesen, zumindest einen Teilerfolg einzufahren.

Es spielten: Zauner, Schütz, Klein, Huml (6), Würdinger, Zisler (2), Karasek (2), Sedlmeier (4), Noga, Baumann (1) und Elgeti (2)

Auf diesem Wege wünscht die SSG allen Kontrahenten, Unparteiischen und Zuschauern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.