SSG gewinnt/ verliert? beim 18:18 (11:8) einen Punkt gegen den TuS Pfarrkirchen

LogoSo ganz war man sich auf Seiten der SSG nach dem Schlusspfiff nicht einig, ob man denn nach dem Remis einen Punkt verloren oder gewonnen hätte.

Trotz der Verletzungssorgen mit diversen hochkarätigen Ausfällen wie Schut, Klima oder Bauman und hochgradig angeschlagenen Akteuren konnte man im Niederbayernderby dennoch einen hochwertigen Kader aufbieten, um gegen den unbequemen Gegner aus Pfarrkirchen einen Heimsieg landen zu können.

Dabei hätte man nach gerade sechs gespielten Minuten schon deutlicher als 2:1 vorne liegen können oder müssen, wenn man sich nicht so viele Fehler beim Vortragen der zweiten Welle geleistet hätte. Im Anschluss wechselten sich perfekt herausgespielte Treffer und fahrlässig, weil unvorbereitet vergebene Möglichkeiten ab. Zwar lag die SSG noch vorne, dies aber nur hauchdünn mit 6:5 nach 16 Minuten. Danach ein Schmankerl für Freunde des niederbayerischen Handballs, als der kurzzeitige eingewechselte Torhüter Frieder Tartler einen Gewaltwurf von Zbynek Karasek entschärfen und sein Sohn, Jens Tartler, den Ausgleich zum 6:6 herstellen konnte. Nach dem erneuten Ausgleich zum 7:7 schien die SSG besser in die Spur zu finden, als man in der 26. Minute von 7:7 auf 11:7 erhöhen konnte. Dieses Hoch hielt leider nur kurzzeitig, dennoch nahm man zumindest ein 11:8 mit in die Pause.

Nach dem Wechsel bot die SSG spielerische Magerkost, kam aber dennoch immer wieder zu hundertprozentigen Möglichkeiten, welche gegen den starken Gästetorhüter reihenweise verballert wurden. Erst nach mehr als zehn gespielten Minuten gelang Michi Zisler der erste Treffer des zweiten Durchgangs für die Klosterer. Petr Foltyn konnte zwar beim 11:10 noch einen Strafwurf abwehren, war aber bei der erstmaligen und einzigen Führung der Gäste zum 11:12 durch den starken Thomas Bauer dennoch machtlos. Ausgerechnet in einer Unterzahlsituation brachte Matthies Elgeti mit einer tollen Einzelleistung Metten wieder mit 13:12 in Führung, welche dann bis zur 53. Minute durch Sedlmeier, Zisler und Klein zum 17:14 ausgebaut werden konnte. In den verbleibenden sieben Minuten musste man leider drei Zeitstrafen hinnehmen, welche die Gäste zum 17:17 nutzen konnten. In der hitzigen Schlussminute hatten beide Teams noch die Möglichkeit den entscheidenden Treffer zu markieren, letztlich trennte man sich aber mit 18:18.

Obwohl extrem ärgerlich, weil ein Heimsieg durchaus möglich gewesen wäre, aber dennoch konnte man einen weiteren Punkt auf der Habenseite verbuchen.

Nun heißt es in den zwei spielfreien Wochenenden wieder zu Kräften zu kommen. Ob es am 16:12. beim Rückrundenstart gegen den TV Altötting für Basti Klima und Pavel Schut schon zum Einsatz reicht, wird sich zeigen.

Es spielten: Foltyn, Zauner, Klein (1), Huml (1), Würdinger, Zisler (3), Gschwendtner, Karasek (4), Sedlmeier (2), Noga (1), Jirsa, Elgeti (6) und Schwab

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