SSG startet mit einem 32:32 (15:16) gegen den TV Altötting in die Rückrunde

 

Ohne Martin Lehner, zuletzt einer der Garanten für den Mettener Aufwärtstrend, den noch immer verletzten Daniel Beyersdorfer und den inzwischen zur TG Landshut abgewanderten Aigner wollte man sich für die Auftaktniederlage revanchieren. Zudem waren Klima und Karsasek erheblich gehandicapt.

 

LogoDie Gäste, die am vergangenen Wochenende schon erfolgreich ins neue Jahr gestartet waren, traten mit breiter Brust in Metten auf. Während sich die SSG noch im nahezu kollektiven Winterschlaf befand, legten die Gäste Leidenschaft und Einsatzbereitschaft an den Tag und waren der lethargischen SSG-Mannschaft in allen Belangen überlegen. Zwischenstände von 1:3 und 3:9 nach 13 Minuten waren die Quittung für die desaströse Anfangsphase. Erst die Einwechslung von Zbynek Karasek, der eigentlich geschohnt werden sollte, brachte den „Hallo Wach! Effekt“. Erst jetzt ging man deutlich beherzter und zielstrebiger in die Aktionen und konnte sich dadurch nach 22 Minuten auf 9:11 heran kämpfen. Die Abwehr stand nun deutlich kompakter und konnte die Gegner immer wieder auf Abstand halten. Drei Treffer in Folge zum 13:12 nach 27 Minuten durch Sedlmeier, Schwab und Klima bedeuteten die erste Führung. Anstelle dieses psychologische Hoch zu nutzen, leistete man sich erneut unerklärliche Fehler in der Vorwärtsbewegung, sodass die Gäste binnen kürzester Zeit wieder mit 14:16 vorne lagen. Nur gut, dass Klein aus gefühlten 18 Metern mit der Halbzeitsirene noch auf 15:16 verkürzen konnte. 

 

 

Der Beginn der zweiten Halbzeit war ein Abbild der Anfangsphase. Während man in der Abwehr nahezu tatenlos hinterher sah, verstrickte man sich im Angriff immer wieder in Einzelaktionen. Erneut sah man sich beim 16:20 deutlich im Rückstand. Erst nach dem 18:22 stand der Deckungsverband wieder deutlich sicherer, was auch Gelegenheiten zu einfachen Tempogegenstößen bot. Nach dem Ausgleich durch Sedlmeier nach 45 Minuten konnte man sogar wieder mit 24:23 in Führung gehen. Bis zum 29:28 konnte die SSG jeweils vorlegen, während die Gäste postwendend den Ausgleich schafften. In der Schlussphase hätte die SSG mit all der Routine eigentlich den Sack zumachen müssen. Beim 31:29 spielte man bei eigener Überzahl den Gästen den Ball in die Hände und vergab zudem noch freistehend. Anstatt einer deutlicheren Führung der SSG, schafften die Gäste nicht nur den Anschluss, sondern eroberten beim 31:32 sogar die Führung zurück, weil man es erneut nicht verstand, den Gegner auf Abstand zu halten und beim Wurf zu stören. Sekunden vor dem Ende konnte sich Karasek durchtanken, den fälligen Strafwurf verwandelte Schwab cool zum Endstand von 32:32.

Vom Spielverlauf her ein sicherlich verdientes und gerechtes Unentschieden, wobei beide Teams dem durchaus möglichen Sieg hinterher trauerten.

 

Am kommenden Samstag muss die SSG zum Titelfavoriten nach Mainburg reisen, wo man gerne für eine Überraschung sorgen möchte.

 

Es spielten: Hartberger, Detlaf, Klein (5), Klima (5), Jirsa (1), Würdinger (1), Mühlbauer, Gaube, Karasek (3), Drosson (5), Spindler (2), Sedlmeier (4) und Schwab (7/7) 

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